Verein Robi Spielaktionen


Der Verein Robi-Spiel-Aktionen betreibt in Basel mit staatlicher finanzieller Unterstützung die sogenannte ‚offene Kinderarbeit' für Kinder / Jugendliche von 5 bis 14 Jahren mit den drei Prämissen - es bestehen keine An- und Abmeldeformalitäten, das Kind entscheidet selber über eine Teilnahme am Angebot und die Teilnahme am Angebot ist nicht an fixe Zeiten gekoppelt und freiwillig.

 

So betreibt der Verein Robi-Spiel-Aktionen seit mehr als 55 Jahren in der Stadt Basel die vier pädagogisch betreuten Quartier- oder Robispielplätze. So wurden 1957 auf der Voltamatte und im Horburgpark unsere beiden Spielplätze ‚Robi Horburg' (Matthäus-Horburg-Quartier) und ‚Robi Voltamatte' (St. Johann) eröffnet. Diese beiden Spielplätze waren die ersten in der Schweiz und setzten in der Betreuung von Kindern in ihrer Freizeit wichtige und wegweisende Impulse. In den darauffolgenden Jahren wurde der Robi Bachgraben (Iselin-Quartier) und der Robi Allmend (im Hirzbrunnenquartier gelegen) gegründet. Seit Frühjahr 2002 betreibt der Verein Robi-Spiel-Aktionen auch einen gedeckten Spielplatz, das SpielFeld im Gundeldingerfeld und seit Januar 2012 reihen sich der Robi Birsfelden und der SpielEstrich Kaserne in die vom Verein Robi-Spiel-Aktionen betreuten stationären Spielplätze und –Orte ein. Im Jahr 2012 wurde der neue Robi Volta eröffnet und 2013 feierte der Robi Bachgraben sein 50-Jahr-Jubiläum.

 

Im weiteren unterstützen die Animatorinnen und Animatoren des Vereins mit der mobilen, aufsuchenden Spielanimation, den Spielaktionen - unter dem Aspekt des sozialräumlichen Ansatzes - und dem Spielwagen das freie Kinderspiel auf öffentlichen Parks, Plätzen und Anlagen. Darüber hinaus organisiert der Verein Robi-Spiel-Aktionen die von der Christoph Merian Stiftung unterstützten Kinder-Ferien-Städte. Der Spielmaterialverleih mit den unterschiedlichsten und vielfältigsten Spielmaterialien steht Eltern und Interessierten zur Verfügung.

 

Im Auftrag des Erziehungsdepartements bietet der Verein zudem an unterschiedlichen Standorten Tagesstrukturen an und während der Schulferien organisiert er Tagesferien als ergänzendes Angebot. Ausserdem engagiert er sich bei der Planung von Spielanlagen, erstellt Konzepte und verfasst Berichte, berät Interessierte zum Thema ‚Kind und Spiel', arbeitet in verschiedenen staatlichen Kommissionen mit und setzt sich anwaltschaftlich, kompetent, partizipativ, präventiv, kontinuierlich und nachhaltig für die Kinder / Jugendlichen dieser Stadt ein.